Vollbild, 3:2 oder Digitalformat?

Früher war die Welt einfach: Der Kleinbildfilm hatte ein Bildformat von 36x24mm, was zu einem Bildverhältnis von 3:2 führte. Das war immer so, bis auf einmal APS kam. Da war auch eine weile Ruhe, aber dann kamen die Digitalkameras. Da konnte auf einmal jeder Kamerahersteller sein eigenes Süppchen kochen, viele kochten im Verhältnis 5:4, aber eben nicht alle. Oft wird für das Format 5:4 im Sprachgebrauch das "Digitalformat" genannt, aber das ist nicht richtig, weil es z.B. auch digitale Kameras gibt, die im Verhältnis 3:2 belichten. Wie soll man also nun dem Kunden klarmachen, welches Papierformat er erhält, und wie stellt man sicher, dass nix abgeschnitten wird? Wir haben uns für den Terminus

Vollbild an

entschieden, wenn das Bild nicht beschnitten wird. Dabei ist es vollkommen unerheblich, woher das Bild kommt. Es kann Ihre Digitalkamera sein, die im 5:4 abliefert, oder Ihre Kamera liefert 3:2 oder aber Sie haben das Bild nachbearbeitet und es ist nun genau quadratisch, also 1:1. Im Vollbild, wird nichts abgeschnitten. Es folgen zwei Bilder, die als Vollbild produziert wurden, mit einer Kamera, die das Verhältnis 5:4 abliefert. Wenn man die Bilder auf ein 10er Papier belichtet, dann wird der Abzug 10x13cm groß (ca.)

Vollbild aus!

Schaltet man das Häkchen bei Vollbild aus (das gilt für den Webupload sowie für easybib, dann sehen die Bilder wie folgt aus:

Wie Sie sehen, wirkt hier das 3:2 Format im Verhältnis zum ursprünglichen Bild ein wenig schmaler. Was genau bei dem Bild abgeschnitten wird, das sehen Sie auf den folgenden Bildern (Es wird immer an der schmalen Seite geschnitten!) Mit easybib haben Sie die Möglichkeit den Ausschnitt selber zu bestimmen und zu verschieben.